FV Dudenhofen im Pokal weiter – Mit welchem Star Tolga Barin Ähnlichkeit hat – Schneller Aufstieg eines Torwarts
 
Der FV Dudenhofen steht im Achtelfinale des Verbandspokals. Die Elf von Christian Schultz setzte sich am Mittwochabend verdient 4:0 (1:0) bei Landesligist TSG Bretzenheim durch. Einer, der lange fehlte, feierte sein Comeback. Kevin Schall war zufrieden. „Es ist sehr schön, wieder bei der Mannschaft zu sein“, so der Innenverteidiger, der nach langer Verletzung auf den Platz zurückkehrte. Es war sein erstes Spiel für den FVD in dieser Saison, abgesehen vom Pokalmatch bei der eigenen zweiten Mannschaft. Und seine Mannschaftskollegen bescherten ihrem Kapitän einen gelungenen Wiedereinstieg.
Von Anfang an hatte der Oberligist die Partie gegen tief stehende Rheinhessen im Griff. Eine Schrecksekunde mussten die Gäste überstehen, als der Bretzenheimer Simon Häss recht frei vor Keeper Malcolm Little verzog (12.).

Bannbrecher Barin
Nach 27 Minuten tankte sich der agile Paul Stock auf rechts durch, seine Flanke verwertete Tolga Barin (27.), ob seines Äußeren von einigen Bretzenheimer Zuschauern mit Leverkusens Kerem Demirbay verglichen, zum 1:0. Schall machte an der Seite von Pascal Thiede in der Innenverteidigung einen guten Job, bewies ein ums andere Mal gutes Stellungsspiel und ließ auch mal einen Gegenspieler mit schöner Körpertäuschung ins Leere laufen. 

Ruhiger Abend
Marcel-Johann-Vertreter Little erlebte einen weitgehend ruhigen Abend. Auf der Bank saß Kevin Schuster, am Montag noch für die Dritte im Einsatz. Schon zur Pause hätte die Partie gelaufen sein können, wenn Eric Häußler eine seiner drei guten Möglichkeiten genutzt hätte (4., 16., 43.) So blieb es beim knappen 1:0. Neun Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Paul Stock, als er eine zu kurze Kopfball-Rückgabe vor TSG-Keeper Moritz erlief und aus spitzem Winkel traf. In der Folge spielte Dudenhofen den ein oder anderen Angriff zu ungenau zu Ende.

Häußlers Belohnung
Der eingewechselte Julian Scharfenberger erzielte spät ein überfälliges drittes Tor (81.). Den Schlusspunkt setzte Häußler, der sich mit einem Kopfball-Treffer nach Barin-Ecke für eine couragierte Leistung belohnte (87.). „Es ist ganz wichtig, dass er wieder dabei ist. Kevin konnte heute wichtige Spielpraxis sammeln“, sagte Coach Schultz über seinen zurückgekehrten Spielführer. „Heute ging es nur darum, die nächste Runde zu erreichen. Wir waren klar überlegen“, äußerte sich der zufriedene Trainer. „Wichtig war auch, dass sich keiner verletzt hat.“  
von Timo Konrad 

Quelle:
Ausgabe: Die Rheinpfalz Speyerer Rundschau – Nr. 206
Datum: Donnerstag, den 5. September 2019
Seite 20