Dank einer starken kämpferischen und defensiv stabilen Leistung hat Oberligist FV Dudenhofen am Sonntag 2:0 (1:0) gegen den FV Diefflen gewonnen. Auf welcher Seite die Einheimischen zulegen.

Dudenhofens Coach Christian Schultz war beeindruckt: „Das freut mich fast so sehr wie die drei Punkte“, sagte der Coach nach der Partie und meinte damit das erste Spiel ohne Gegentor für den FVD in der noch jungen Saison.

Und das, wie er betonte „gegen diese brutale Offensive“, von der in der Partie aber gar nicht so viel zu sehen war. Doch der Reihe nach. Für den an der Leiste verletzten Top-Stürmer Julian Scharfenberger startete Tolga Barin über links. Eric Häußler rückte ins Sturmzentrum. 

Versierter Torjäger

Diefflen lief die früh an, versuchte Fehler zu erzwingen und hatte auch die erste Chance der Partie. Chris-Peter Haases Kopfball parierte Marcel Johann (7.). Kurz darauf flankte Michael Bittner auf Paul Stock, der technisch versierte Goalgetter traf per Aufsetzer zur frühen Führung (10.). 

Im Anschluss ans 1:0 verflachte die Partie. Das Spiel war geprägt von vielen kleineren Fouls. Einige Male entschied Schiedsrichter Mainzer auch zu kleinlich. Scharfenberger-Vertreter Häußler rieb sich im Zentrum enorm auf. 

Spannung fehlt

Spannend wurde es im ersten Durchgang kaum noch. Nach schönem Zusammenspiel mit Häußler verzog Stock knapp (42.). Diefflen reagierte, brachte zur Pause und kurz nach Wiederanpfiff in Merouane Taghzoute und Damien Enidom zwei neue Offensiv-Spieler. 

Die Angriffe der Gäste belebte das freilich kaum, Dudenhofens Defensive um den starken Pascal Thiede fing die langen Bälle oder Flanken aus dem Halbfeld ab. Nach einer Stunde agierten beide etwas ideenreicher. Dudenhofen wurde über die rechte Seite aktiver, Diefflen über links. 

Trocken versenkt

Michael Fritsch verzog knapp für die Gäste (60.). Nach einem Angriff über besagte rechte Seite der Gastgeber landete der Ball über Umwege bei Stock, dessen Schuss wurde aber pariert (62.). Drei Minuten später landete die Kugel bei Linksverteidiger Jannik Said. Timo Enzenhofer erkämpfte sich seine Flanke, lief der gegnerischen Abwehr davon und versenkte den Ball trocken im kurzen Eck (65.). 

Die Gäste fanden auch nach dem zweiten Tor kein wirksames Mittel gegen die Abwehr der Hausherren. Einzig der Distanzschuss von Marvin Guss touchierte noch die Latte und sorgte für Gefahr (84.). Der eingewechselte Matteo Feuerstein verpasste das 3:0 (90.+3). Coach Schultz: „Das war richtig gut heute. Ich habe eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen.“

 Quelle: von Timo Konrad

AusgabeDie Rheinpfalz Speyerer Rundschau – Nr. 203
DatumMontag, den 2. September 2019
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