Am Sonntag (15 Uhr) empfängt Oberliga-Aufsteiger FV Dudenhofen den FV Diefflen zum vierten Heimspiel der Saison. Es gilt, auf die 1:6-Klatsche bei Mit-Aufsteiger SV Elversberg II zu reagieren.

Dabei kann der FVD wie immer auf Schlussmann Marcel Johann bauen. In jedem Spiel hütete er das Tor der Dudenhofener. Was ihm dabei noch nicht gelang, ist ein zu-null-Spiel. Auch gegen Diefflen könnte das schwierig werden. 

„Das wird ein ganz schwerer Gegner. Die Mannschaft hat eine richtig gute Offensive“, so Johann. Vor allem denkt er hier an Fabian Poß. Der Torwart weiß: „Er besitzt einen echten Hammerschuss.“ Unerklärlich sei für ihn, wie diese Mannschaft vergangene Saison um den Klassenverbleib bangen musste. 

0:6-Klatsche

Ungern erinnert er sich auch an die 0:6-Klatsche vor heimischem Publikum im ersten Oberliga-Jahr. Johann: „Diese Packung und das letzte Spiel sollten Warnung genug sein. Wenn wir da nicht die richtige Einstellung finden, weiß ich auch nicht mehr. Unser Trainer muss da keine großen Ansagen machen, wir stehen in der Pflicht zur Wiedergutmachung.“ 

Die Niederlage aus der vergangenen Woche könne er nicht so einfach abhaken. „Es ist für mich unerklärlich, wie wir uns nach dem verschossenen Elfer so hängen lassen. Wir müssen in jedem Spiel unser volles Leistungsvermögen abrufen, in der Oberliga wird jede Nachlässigkeit bestraft“, sagt er. 

Wichtige Erfahrung

Die erste Oberliga-Saison war wichtig, findet der Keeper im Gespräch mit der RHEINPFALZ. „Wir haben es damals sicherlich teilweise unterschätzt. Wir werden jetzt einige Fehler vermeiden können, was am Ende den ein oder anderen Punkt bringen kann.“

Nicht nur am Wochenende versucht er alles reinzuwerfen, wie er erklärt: „Ich bin vor allem im Torwarttraining sehr ehrgeizig und versuche mich stets zu verbessern. Der klare Kopf und der unbedingte Wille ein gutes Spiel zu machen, um die Null zu halten, sind Grundvoraussetzung, um konstant Leistung zu bringen. Dieser Fokus muss immer da sein. Ich glaube ich habe da eine gute Balance.“ 

Für den 32-Jährigen soll die laufende Saison keinesfalls die Letzte sein. „Dafür fühle ich mich noch zu fit“, so der Schlussmann. Hauptkriterium sei ein Stammplatz. „Ob es beim FVD weitergeht, kann ich noch nicht sagen. Ich kann mir auch vorstellen tiefer zu spielen, da der Aufwand Oberliga schon enorm ist“, erklärt Johann. Die Siegesserie der Saarländer soll gestoppt werden. Die vergangenen vier Partien endeten jeweils mit drei Punkten für die Mannschaft von Trainer Thomas Hofer.

Quelle: von Nico Henrich

AusgabeDie Rheinpfalz Speyerer Rundschau – Nr. 201
DatumFreitag, den 30. August 2019
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