Gerd Fischer sportlicher Leiter 1.+2. Herren

F: Herr Fischer, was sind die eigentlich die primären Aufgaben eines sportlichen Leiters?
A: Wir haben zwei Mannschaften im aktiven Spielbetrieb, als sportlicher Leiter trage ich die Verantwortung für diese beiden Mannschaften gegenüber dem Vorstand. Zunächst einmal ist der gesamte Schriftverkehr mit dem Verband zu erledigen, vor der Runde gilt es zusammen mit den Trainern den Kadern für beide Mannschaften zusammenzustellen, Vorbereitungspiele, Spielverlegungen usw. zu organisieren. Nicht zu vergessen Stellungsnahmen zum Spielgeschehen so z.B. nach Roten Karten die Sicht des Vereines darzulegen. Daneben ist ein Spielleiter auch „Mutter der Kompanie“.
F: Wie ist Ihr Verhältnis zu den Mannschaften?
A: Ich denke wir sind wie eine große Familie. Da ich immer die Spiele der I Mannschaft begleite, habe ich für die Spieler der II Mannschaft meistens während den Trainingseinheiten unter der Woche Zeit. Im übrigen hat die II Mannschaft Ihren eigenen Betreuerstab, mit dem ich mich natürlich auch bespreche. Wie in einer Familie gibt es hin und wieder mal Streitereien, aber das bereinigen wir sehr rasch, so dass keine negative Eindrücke zurückbleiben.
F: Der Rundenbeginn wurde nicht zum Erfolgserlebnis, eine Steigerung war sicher das Pokalspiel diese Woche gegen Mechtersheim, wie sehen Sie die Situation?
A: Gegen Mechtersheim zeigte unsere Mannschaft ein gutes Spiel und eine Steigerung Ihrer Leistung. Zu Beginn hatten wir einige Probleme, bedingt durch die Verletzung von Leistungsträgern, die langsam nun zurückkehren. Zusätzlich haben wir drei Spieler der A-Jugend eingebaut, darauf bin ich stolz, aber diese jungen Spieler brauchen Zeit sich an das neue Umfeld zu gewöhnen. Ich bin sicher wir haben bald wieder den Anschluss an das Mittelfeld gewonnen und dann werden Wir sehen.
F: Was wünschen Sie sich eigentlich vom Fußballdorf Dudenhofen?
A: Mein sehnlichster Wunsch ist, dass mehr Zuschauer die Spiele besuchen. Immerhin spielen wir mit I Mannschaft in der Verbandsliga und mit der II Mannschaft in der Bezirksklasse. Nach dem TUS Mechtersheim stehen wir an 2. Stelle im alten Fußballkreis Speyer und dies sollten eigentlich auch die Zuschauer durch einen besseren Zuspruch unserer Heimspiele akzeptieren.
F: Ihr Herz schlägt für den FVD, aber gibt es noch andere Lieblingsvereine?
A: Na klar Bayern München und den FC St. Pauli, das sieht man ja auch deutlich an unseren Eckfahnen.
Christian Schultz Trainer 1. Mannschaft Herren

F: Christian, wie läuft es momentan und wie zufrieden sind Sie mit den ersten Spielen nach einer langen Vorbereitung?
A: mit dem 1. Spiel (Finthen) war ich unzufrieden, im 2. Spiel (Südwest) haben wir eine gute Leistung gezeigt, aber erst nach beiden Spitzenspielen gegen Hohenecken (auswärts Sonntag 15.00) und eine Woche später zuhause gegen Pfeddersheim wissen wir genau, wo wir stehen.
F: Sie haben einen großen Kader, wie schwierig ist es damit umzugehen und wie integrieren Sie neue Spieler, es sind ja auch Spieler aus der eigenen A-Jugend dabei?
A: Ich finde unser Kader ist nicht zu groß, auch im Hinblick dass wir immer verletzte Spieler haben. Ich freue mich, dass es Spieler aus der A-Jugend schaffen, ich denke hier an Julian Schwarz und Fabian Braun, die zu uns gestoßen sind. Dies zeigt auch die gute Jugendarbeit im Verein und wenn wir Jugendspieler integrieren können, dann ist es sicherlich auch ein Zeichen, dass man sich nicht außerhalb umschauen muss.
F: Wo sehen Sie noch Defizite in Ihrem Team?
A: Unser großes Manko ist sicher die Chancenverwertung und die Cleverness auch einmal in schwachen Spielen dadurch die Entscheidung zu unseren Gunsten zu erzielen.
F: Sind Sie mit dem Umfeld beim FVD zufrieden, oder gibt es auch hier Verbesserungsvorschläge?
A: Wenn ich nicht zufrieden wäre ich nicht hier, ich habe einen ganz ausgezeichneten Trainer- und Betreuerstab um mich. Im Umfeld des FVD gibt es sicher noch Verbesserungsmöglichkeiten, an denen der Verein sicher arbeitet.
F: Geben Sie uns einen Ausblick auf das Pokalspiel gegen den TUS Mechtersheim am 11.9. hier in Dudenhofen.
A: Gegen Mechtersheim haben wir eigentlich immer gut gespielt. Unser Pokalssieg vor 2 Jahren heißt aber nicht, das wir das automatisch jetzt wieder hohlen können. Mechtersheim spielt in der Oberliga, also eine Klasse höher und ist deshalb Favorit.
Danke für dieses Interview und alles Gute Ihrem Team gegen Hohenecken und Pfeddersheim.
